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Ungleichgewicht

Manchmal fühlst du den Stress,

manchmal fühlst du die Angst,

manchmal bist du ganz schön…

…weit weggerannt.

Manchmal denkst du dir,

du wirst grad verrückt.

Sieht dich mal ins rechte Licht gerückt!

Du bist nicht komisch, nicht anders, nicht mies,

du bist nicht dumm, und nicht faul, auch nicht fies.

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Du bist kein schlechter Mensch,

auch wenn du es manchmal gut versteckst.

Gegenüber andern – aber am meisten gegenüber dir selbst.

Du bist das alles nicht.

Selbst wenn du es denkst.

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Du bist im Ungleichgewicht.

Du hast dich verloren,

aber nur ein bisschen.

Das kannst du noch hinkriegen,

da geht doch noch was!

Du musst jetzt mal nachdenken,

mal ganz ehrlich sein!

Was hilft dir wirklich,

was tut dir gut?

Und dann mach das.

Wirklich.

Und hab wieder Mut.

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Etwas zu tun, das einem gut tut, ist häufig nicht dasselbe, wie etwas zu tun, das einem gefällt. Deswegen ist es hilfreich, Menschen die euch gut kennen mit in euren Prozess des Herausfindens dieser Dinge einzubeziehen. Vielen Menschen tut Sport extrem gut, da durch zu viel Ruhe die Gedanken in ihrem Kopf extrem laut werden – beim Sport erfüllt das Gehirn wieder seine wichtigste Funktion, nämlich Bewegungen zu steuern, und der negative Gedankenkreislauf wird unterbrochen. Je häufiger dies geschieht, desto schneller können wir solche Zweifel, Vorwürfe und den Drang gegenüber anderen Menschen / Tieren / der Natur etc. fies oder ungerecht zu handeln, loslassen und wirklich wir selbst sein.

Denn es ist doch so: Tief in dir bist du nicht fies, bist du nicht zynisch, bist du nicht ungerecht, bist du nicht eifersüchtig, nicht wütend oder ewig verletzt.

Du bist im Ungleichgewicht. Dir fehlt etwas und du hast noch nicht alles getan um herauszufinden was, und es dir zu besorgen. Du fühlst und denkst lieber, als etwas zu tun. Weil es einfacher ist und man es vor sich selbst als den „harten Weg der bösen Gefühle und Gedanken“ verkaufen kann. Du bemitleidest dich und oft würdest du das nicht einmal vor dir selbst zugeben. Oder du bist gemein zu anderen, oder du jammerst. Es ist immer derselbe Kreislauf.

Aber du kannst das ändern. Du kannst rausgehen. Du kannst Sport machen. Du kannst dich entschuldigen. Du kannst verzeihen. Du kannst auf etwas oder jemanden zu gehen. Du kannst dich distanzieren von dem, was dir schadet. Du kannst um Hilfe suchen und Fehler zugeben. Du kannst stolz auf dich sein und aufhören zu kritisieren. Du kannst ehrlich sein und zu dem stehen, wie du die Welt siehst. Du kannst das alles allein. Unabhängig von anderen. Sogar von denen, die du am meisten liebst. Sie sind nicht verantwortlich für dich. DU bist verantwortlich für dich. Das worauf du immer wartest wird nicht eintreten. Du wirst nicht gerettet. Das musst du schon selbst übernehmen – und am Besten ist es, du fängst jetzt an.

Wenn du das erste mal wirklich erlebst, was du verändert hast – DU und niemand anders – dann fühlst du, dass im Gleichgewicht zu sein besser ist, als jeder Kick, den du je erlebt hast.

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Die Fotos hat Fabi gemacht, sie sind entstanden, während wir eine Strecke für meinen nächsten Artikel auf MADISON COCO geschossen haben.

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