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Loslassen

Eine alte Asiatische Geschichte erzählt von einem armen alten Mann, der einen wertvollen Kelch als Geschenk bekommen hatte. Dieser Kelch war mehr wert, als alles was der Mann besaß – dekoriert mit Gold und aus wundervollem Kristall geschliffen. Aber anstatt den Kelch sicher auf ein Regal zu stellen, trank der Mann jeden Tag daraus und nutzte ihn einfach wie jedes andere Glas, das er besaß. Ein Mann kam eines Tages zu ihm und fragte: „Warum trinkst du aus diesem wundervollen Kelch? Er ist so viel wert! Was machst du wenn er dir herunterfällt und zerbricht?“
Der alte Mann sagt zu ihm: „Weißt du lieber Freund, für mich ist dieser Kelch bereits zerbrochen. So ist jeder Schluck den ich daraus trinke ein wertvolles Geschenk, dass mich noch glücklicher macht.“

Was lernen wir daraus?
Es sind nicht die Dinge oder das Geld, das wir sparen um uns die Möglichkeit zu erhalten es irgendwann einmal auszugeben, was uns glücklich macht. Es sind die Dinge mit denen wir interagieren und die Emotionen, die dabei kreiert werden.

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Wenn du Angst hast, dass deine Schuhe dreckig werden, wirst du auf den Boden schauen und alles verpassen, was es zu sehen gibt. Wenn du immer nur „was wäre wenn?“ denkst, dann wirst du von diesen „was-wäre-wenn’s“ niemals eines erreichen.

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Wir müssen unser Sicherheitsnetz loslassen. Wir müssen diese Träume voll von „was wäre“ und „es könnte sein“ hinter uns lassen.

Nur wenn man dieses tiefe Vertrauen hat, dass das Leben auch ohne jemanden oder etwas wertvolles weitergehen wird – dann wird es möglich, jeden kleinen Moment mit diesen Lebewesen und Dingen zu genießen.

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