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How To? Sanfte, reine Haut

Reine Haut ist natürlich zum Großteil abhängig vom Zustand unseres inneren Körpers.

ABER: es gibt zwei günstige und effektive Wege unserer Haut auch von außen zu helfen, wunderschön und ausgeglichen zu sein

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Bevor wir dazu kommen, noch eine wichtige Checkliste von Dingen, die ihr für euren inneren Körper beachten müsst, weil sie eure Haut beeinflussen. 

Isst du, was dein Körper braucht?

Lässt du die Nahrungsmittel, auf die du negativ reagierst, weg – auch dann wenn du das Bedürfnis nach ihnen hast? 

Trinkst du genug Wasser?

Machst du Sport & dehnst dich und gehst jeden Tag an die frische Luft, so dass deine Muskeln ihren Zweck erfüllen können? 

Gehst du heraus, wenn die Sonne scheint – besonders im Winter?

Bist du über deine Medikamente informiert? –> Informiere dich darüber, was die Medikamente, die du einnimmst in deinem Körper eigentlich tun. Häufig verursachen sie ein Defizit, dass du nur ausgleichen kannst, wenn du es kennst (Magnesium ist beispielsweise etwas, dass Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen häufig fehlt; die Pille verursacht bei vielen Frauen ebenfalls ein Defizit an bestimmten Vitaminen und Nährstoffen.)

Nimmst du dir täglich Zeit um deine negativen Gedanken und deinen Stress loszulassen?

Bekommst du genug guten Schlaf?

Bist du im Reinen mit dir selbst und akzeptierst alle deine Eigenschaften, auch diejenigen, die andere als negativ empfinden?

Mache dir keine Sorgen falls du die meisten, oder alle diese Fragen mit „nein“ oder „weiß nicht“ beantworten musst.

Jeder fängt irgendwann einmal von vorn damit an zu lernen, was gut für den eigenen Körper ist. Warum fängst du nicht jetzt an?

Ich kriege jedes Mal erneut die Quittung dafür, dass ich mein Problem mit Milchprodukten ignoriere. Ich bekomme, wenn ich etwas Schokolade oder zu viel Käse esse (Milch lasse ich weg) Pickel und Bauchweh – jedes Mal! und ich habe immer noch nicht gelernt es ganz zu lassen….

Verurteilt euch nicht, wenn dieser Lernprozess andauert. Das ist normal.

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Und jetzt zu meinen 2 Tipps äußerlich anwendbaren Tipps für zarte wunderschöne Haut

Hört auf euch das Gesicht mit chemisch hergestellter Seife, aggressiven Hautreinigern und anderen Wundermittelchen zu waschen, die im Geschäft sooo bunt und cool aussehen oder riechen. Diese „Helfer“ werden eure Hautprobleme auf lange Sicht nur schlimmer machen. Wenn ihr auf Seife besteht, nutzt natürliche Seife ohne Parfüm (Olivenseife und Lavendelseife gibt es oft als natürliche Seifen).

Wenn du deine Haut wärst – würdest du gesund werden, wenn jeden Tag jemand vorbei kommt und dich verätzt, sodass du niemals Ruhe hast um dich zu erholen?

Ich nutze Waschnuss-Flüssigkeit, die ich selbst koche, wenn ich Make-Up entfernen möchte oder mein Gesicht wirklich dreckig und ölig ist. Morgens verwende ich eine Mischung aus Apfelessig, Destilliertem Wasser und ätherischen Ölen.
Auch Oil-Cleansing soll hervorragend funktionieren, aber ich habe es noch nicht ausprobiert, weil ich mit meiner Routine sehr zufrieden bin.

Tip I)

(Falls ihr Haare waschen wollt, macht es vor Schritt I)

Startet euren Tag mit dieser Routine: Taucht einen Waschlappen in heißes / warmes Wasser (so warm wie ihr aushaltet) und presst ihn auf euer Gesicht. Macht das ca. 3 mal. Nutz die Methode auch an anderen Körperstellen. Falls ihr jemals den Drang verspürt an Pickeln zu drücken (lieber nicht!) dann ist jetzt der richtige Moment dafür.
Danach nicht mit einem Handtuch abtrocknen, wenn es nicht wirklich ganz sauber ist! 


Ich nutze danach eine selbstgemachte Creme aus Sheabutter, Jojobaöl und ätherischen Ölen, ihr könnt aber die Haut auch einfach trocknen lassen – besonders bei vielen Pickeln ist es gut die Haut einfach mal in Ruhe zu lassen. 

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II)

Nachdem ihr I) durchgeführt habt:
Ihr braucht ein 100 % Kokosöl von guter Qualität (es ist preisgünstig und wundervoll! Ich nutze immer Palmin.) Das Kokosöl könnt ihr im Badezimmer lagern, sodass es eine weiche Konsistenz hat oder im Kühlschrank, wenn es euch nicht stört, euch mit einem kalten Block abzureiben.

Nehmt den Waschlappen und massiert sanft überall am Körper in eure Haut – spart die Stellen an denen ihr Pickel habt aus. Benutzt jetzt das Kokosöl wie Bodylotion (nicht ins Gesicht und nicht zu dicht an den Haaransatz am Hals cremen!)  Nachdem ihr es einmassiert habt, spült euch noch einmal mit etwas warmem Wasser ab.

Überall am Körper?

Jap.

Überall.

Wenn du Blasenprobleme oder ein Trockenheits- / bzw. Schmerzproblem „da unten“ or „hintenrum“ hast, wirst du das Kokosöl nie mehr vermissen wollen.

…und gegen die klassischen Riffel-Hinternprobleme wirkt es ebenfalls wunder!

(Lass dein Problem natürlich bitte trotzdem von einem Arzt abklären!)

WICHTIGE HINWEISE:

Einige Menschen sind allergisch auf Kokosöl. Teste es erst an einer kleinen Stelle und finde heraus ob du es verträgst. Die meisten Menschen haben allerdings nur Probleme mit Kokosöl im Gesicht, weil es stark fettet.

Gewöhne dich daran, Seife nur zu benutzen, wenn es wirklich nötig ist. Wenn ich nicht geschwitzt habe oder draußen schmutzig geworden bin, wasche ich mich nur mit Wasser. Deine Haut ist komplett mit wundervollen GUTEN Bakterien besidelt. Jedes mal wenn dich dich also mit Seife (auch mit natürlicher Seife) „reinigst“ tötest du diese Bakterien und machst Platz für bösartige Bakterien oder Viren, die sich oft so schnell vermehren, dass die guten Bakterien es nicht rechtzeitig schaffen, die Hautoberfläche wieder dicht zu besideln.

Frage dich einmal – musst du dich wirklich jeden Tag überall mit Seife waschen? Stinkt zum Beispiel dein Bauch? Oder dein Schienbein? Vermutlich ist das eher selten der Fall. Beschränke auch die Nutzung von natürlicher Seife auf die Orte, an denen sie gebraucht wird.

Das Koksöl hilft deinen guten Bakterien dabei, sich zu verbreiten und heilt kleine Risse in deiner Haut.

Wie mit jedem anderen Produkt, brauchst du auch hier mal mehr und mal weniger Pflege. Deine Haut braucht ab und an Ruhe.
Beobachte dich selbst, wenn alles perfekt ist, dann braucht deine Haut vielleicht einfach mal überhaupt keine externe Pflege.

Merke dir:
Mit der Haut ist es wie mit Pubertierenden.
Kümmere dich um sie, wenn sie dich braucht, aber übertreibe es nicht, ansonsten wird sie zickig. 😉


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