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Perspektivenwechsel – wie ein Buch mir geholfen hat

Würde ich das Gefühl der Wertlosigkeit mit einem Wetterzustand beschreiben müssen, wäre das ein kalter wolkenverhangener Tag, an dem alles in ein fahles Grau getüncht ist.

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Kennst du diesen Tag an dem keiner deinen wirklichen Wert erkennt?

An dem du dich wertlos fühlst und alle deine Anliegen und Wünsche als unwichtig abgestempelt werden?

Es gibt zwei Arten, wie ich auf solche Tage reagiere (mit sehr sehr unterschiedlichen Ergebnissen).

Entweder :

– ich verkrümle mich abends (nach so einem niederschlagenden Tag) in mein Bett, mit einer Packung Kekse und blase Trübsal und es geht mir am nächsten Tag immer noch nicht besser

Oder:

– ich hole mir eine kleine Portion Motivation durch Anerkennung und Wertschätzung von einem Fremden oder von Freunden und starte den nächsten Tag höchst motiviert und mit ganz viel Kraft

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Wartet! Bevor ihr jetzt los lauft und Passanten ansprecht, dass sie euch Komplimente machen sollen: Ich habe da eine viel bessere Variante gefunden.

LESEN! Das untertauchen in seiner ganz eigenen Phantasiewelt. Es ist aber unpassend in solch einer Situation einen Thriller zu lesen. Deswegen tendiere ich in solchen Situationen eher zu einem ruhigeren Buch, das mich aufbaut. Dafür wurde mir das passende Buch geschenkt. Ich möchte euch nun etwas von dem Buch erzählen.

In dem Buch “Komm ich erzähle dir eine Geschichte”, geht es um einen Mann der keine Lust mehr auf konventionelle Therapien hat und jetzt zu dem “Dicken” geht. Dieser erzählt ihm immer Geschichten, die oftmals dazu führen, das die Hauptfigur und auch der Leser die Perspektive ändern und die ganze Situation aus einem anderen Licht sehen müssen.

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Und so ist es auch in der Geschichte mit dem Ring.

Hierbei geht es um einen jungen Mann, dessen Wert keiner erkennt. Er geht zu einem alten Mann und bittet ihn um Rat. Dieser schickt ihn mit seinem goldenem Ring los, da er selber Probleme hat. Wieder fühlt sich der junge Mann hinten angestellt, trotzdem versucht er die ihm gestellte Aufgabe so schnell wie möglich zu erledigen, damit ihm geholfen wird. Er reitet zum Markt und versucht den Ring für mindestens ein Goldstück zu verkaufen, aber keiner bietet ihm so viel. Er reitet zurück und erzählt das dem alten Mann, dieser schickt ihn erneut los um den wahren Wert des Ringes schätzen zu lassen, jedoch soll er den Ring nicht verkaufen, egal wie hoch der Preis ist. Der Schmuckhändler betrachtet den Ring und bietet dem Jungen 58 Goldstücke, bei einem sofortigem Verkauf und 70 wenn er noch etwas warten würde. Der Bursche reitet zurück und überbringt dem alten Mann die gute Nachricht.

„Setz dich und sieh, das ist auch die Antwort auf deine Frage: Du bist wie dieser Ring – ein Schmuckstück, kostbar und einzigartig. Und genau wie bei diesem Ring kann nicht jeder deinen wahren Wert erkennen. Nur ein Fachmann ist dazu in der Lage. Warum irrst du also durch dein Leben und erwartest, dass jeder x-beliebige um deinen Wert weiß.Und noch während er dies sagte, streifte sich der alte Mann den Ring wieder über den Finger seiner linken Hand.”( „Komm, ich erzähl dir eine Geschichte“ von Jorge Bucay)

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Du solltet es nicht genau so machen wie der junge Mann in der Geschichte, da du nicht erwarten kannst, das jeder dich ausreichend wertschätzt und deinen wahren Wert erkennt.

Aber egal wie trostlos solch ein Tag sein kann, es kommen auch wieder sonnige Tage und diese darfst du dir nicht von kleinen Rückschlägen kaputt machen lassen.

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Seht solche tristen Tage eher als kleinen Anstoß mal die Perspektive zu ändern und vielleicht das perfekte Bild, welches so oft nur nach außen dringt mal aus der Sicht eines anderen zu sehen und hinter die Fassade zu schauen. Versetzt euch in andere hinein und erkennt den Funken Wahrheit in ihren Aussagen und versteht warum sie so gehandelt haben. Betrachtet euch einmal als stiller Beobachter.

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5 comments

  1. ykatinka says:

    liebe Tini,
    das ist ein sehr schöner Blogeintrag! Mir hat das Lesen sehr gefallen und auch die Geschichte, die du aus dem vorgestellten Buch herausgegriffen hast, finde ich sehr gut gewählt. Sie trifft die richtigen Worte, dass jeder von uns wertvoll ist und für manch andere Menschen kostbar wie ein Schatz ist aber eben auch nicht von jedem geschhätzt wird.
    Ein schöner Beitrag zum Herbst!
    Liebe Grüße ykatinka

  2. Tini says:

    Dankö dir 😀
    Ich hatte gehofft das, das die Geschichte aus dem Buch, meine Aussage noch ein bisschen unterstreicht.
    Liebe Grüße Tini

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