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Nie mehr Tampons! Nie mehr Schmerzen! Meine Geschichte.

Die meisten Frauen kennen das Problem:

Einmal im Monat produzieren wir eine Menge Müll,

möchten gern eine Runde bemitleidet werden,

leiden oft unter heftigen Schmerzen.

WarumTanztDuNicht-7Blog

Mich hat das irgendwann furchtbar genervt. Ich wollte nicht mehr. Dieses ewige Austrocknungsgefühl hat mich gestört. So viel Müll zu produzieren (der nebenbei ja auch noch ständig rausgebracht werden muss, damit er nicht riecht) hat mich genervt. Ständig irgendwo halb „auszulaufen“ und nachfragen zu müssen „Hat mal jemand einen Tampon“ – weil ich Schussel meine wieder vergessen, oder zu wenige eingepackt hatte. Ewig auf diese Schnur Pipi machen oder sich verrenken um sie beiseite zu halten, nur damit das eben nicht passiert und man SCHON WIEDER wechseln muss.

Nö.

Ich wollte nicht mehr! Dann bin ich auf die Suche nach Alternativen gegangen. Freunde & Google boten mir folgendes an:

Binden. – Gleiches Problem. Trocknet aus, riecht, produziert Müll.

Slipeinlagen. – Zwar eine gute Ergänzung zu Tampons, aber absolut keine Lösung!

Pille durchnehmen. – Wer mich schon etwas länger kennt, weiß dass Hormonbehandlungen für mich keine Option sind.

Menstruationstasse. – Klingt gruselig. Aber naja, mal ansehen.

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Und dann hab ich mich verliebt. In dieses komisch aussehende Ding aus medizinischem Silikon, von dem ich noch nie gehört hatte. Es gibt verschiedene Firmen, meine ist von Lunette, deswegen nenne ich sie auch liebevoll „die Lunette“ – denn bei aller Liebe finde ich, dass „die Menstruationstasse“ ganz eigenartig klingt! Die meisten nennen die kleinen Begleiter der roten Woche auch lieber Cups oder Menstruationscups. Finde ich sympatischer!

 Weil ich euch meine „gebrauchte“ Lunette nicht in die Kamera halten wollte, habe ich das finnische Unternehmen einfach mal kontaktiert und erzählt, dass ich diesen Beitrag schreiben möchte. Sie fanden die Idee gut und waren so lieb mir kostenfrei ein Exemplar zuzusenden.

Diese eine Zeit im Monat mit Anni!

Lunette Menstruationscup 

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Was ist das?

Ein Menstruationscup sammelt das Regelblut direkt in dir. Jepp, du führst die Lunette in dich ein, aber das machst du mit einem Tampon ja auch! Es gibt 2 verschiedene Größen. Ich habe die größere, weil ich eine sehr starke Blutung habe. Die Lunette sammelt das Blut, ohne dass etwas vorbei läuft, weil sie durch ihren dicken Rand genau an deiner Scheidenwand ein Vakuum bildet und nicht verrutschen kann. Sie ist aus medizinischem Silikon und trocknet dich nicht aus, weil ihr Material keine Feuchtigkeit aufnimmt.

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 Wie funktioniert die Lunette?

Den Menstruationscup anzuwenden, braucht ein kleines bisschen Übung, das ist es meiner Ansicht nach aber allemal wert, weil die Lebensqualität während der Periode danach für mich enorm angestiegen ist!

Vor dem ersten Benutzen habe ich meine Lunette ausgekocht (einfach im Kochtopf). Ich setze sie immer morgens in der Dusche ein, und dusche dann entsprechend vorher – dass alles sauber ist, finde ich sehr wichtig.

Eure Lunette hat ein kleines Stämmchen, das dient zum Entfernen. Da es für mich zu lang war, habe ich es direkt abgeschnitten und bin damit sehr zufrieden. Hier zeige ich euch einmal, wie ich die Lunette benutze:

1) Zuerst faltet ihr die Menstruationstasse.

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2) Wenn ihr die Lunette gefaltet habt, dann könnt ihr sie wie einen Tampon in euch einführen. Das ist Anfangs vielleicht etwas kompliziert – übt sich aber schnell ein. Wer große Probleme hat, nimmt einfach etwas Wasser oder Kokosöl und reibt den Rand der Lunette damit ein, das funktioniert für mich seit einem Jahr bestens!

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3. Wenn die Lunette in euch ist, dann „wackelt“ ihr einfach etwas daran, so dass ihr ein Plopp hören könnt und auch fühlt. Dann ist sie geöffnet  und ihr solltet merken, dass sie nicht mehr so leicht herauszuziehen ist. Was ihr da spürt, ist das Vakuum bzw. der Unterdruck.

4. Um die Lunette zu entfernen, schiebt ihr einfach einen Finger nach oben zum Rand hin – sobald ihr das Vakuum / den Unterruck durchbrochen habt (das merkt man direkt und hört es zum Teil auch) könnt ihr die Menstruationstasse ganz einfach herausnehmen.

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Wie halte ich meine Lunette sauber?

Die Lunette kann man einfach im Topf auskochen. Ich benutze zusätzlich mein DIY Desinfektionsspray.

Während meiner Periode wechsle ich die Lunette morgens und Abends unter der Dusche, ich spüle sie einfach mit Wasser aus. Wenn ihr auswärts seid, könnt ihr das Blut auch einfach in die Toilette entleeren und die Lunette mit den Reinigungstüchern auswischen, die man dazu kaufen kann.

Wenn ihr saubere Hände habt, müsst ihr sie technisch gesehen aber auch einfach gar nicht auswischen – in euch ist SOWIESO euer Blut. Das ist auch nicht eklig, das ist euer Körper und der funktioniert eben so.

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Manchmal entstehen in der Lunette dunkle Ränder – keine Panik bekommen! Das ist nur das Eisen aus eurem Blut, das sich da anlagert – ihr könnt es nach dem Kochen ganz einfach mit Küchenrolle abwischen.

Wenn ihr gerade nicht eure Tage habt, bewahrt ihr die ausgekochte Lunette einfach in so einem Säckchen auf, das bekommt man dazu mitgeliefert:

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 Wie lange kann ich die Lunette benutzen?

Ich wechsle sie Morgens und Abends, hatte sie aber auch schon mal 24 Stunden drin, passiert ist da nichts und ausgelaufen auch nicht!

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Insgesamt kann man die Lunette auf jeden Fall mehrere Jahre nutzen. Ich werde sie nach einigen Jahren einfach mal austauschen. Im Vergleich zum sonstigen Müll, den man produziert, ist das also echt wenig!

Anwendungsfehler / Ängste / Probleme

1. Am Anfang werdet ihr denken, ihr bekommt das Ding NIE WIEDER raus – habt keine Angst, macht euch Musik an. Übt! Ihr werdet immer weniger Angst haben in euch hinein zu fassen und schnell habt ihr den Dreh heraus.

2. Stämmchen abschneiden – macht es für die meisten viel viel leichter!

3. Wenn ihr zu zögerlich beim Einsetzen seid, kann es sein, dass das Vakuum / der Unterdruck nicht richtig entsteht und Blut vorbei läuft. Ist bei mir in den ersten 3 Monaten immer mal passiert – Übung macht den Meister!

4. Falsch angedockt! Wenn ihr das Gefühl habt, das Vakuum / der Untrdruck zieht richtig an euch und ihr könntet nicht mehr auf Toilette gehen, dann habt ihr die Lunette im falschen Winkel angepresst und sie liegt flach an der Scheidenwand an. Einfach lösen und neu einsetzen 🙂

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Was mich persönlich an der Lunette am meisten überzeugt:

1. Wie viel Liebe die Firma ihrem Produkt und den Nutzerinnen entgegen bringt. Mein finnischer Kontakt Mari, war super nett und ganz toll erreichbar! Und auch die Verpackung hat mich voll überzeugt, so ein niedliches Produkt-Paket habe ich lange nicht in der Hand gehalten!Lunette-Menstruationskappe-Alternative-Tampon-Bio-Schmerzfrei-Gesund-Positiviphy-Groß 1

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2. Dass ich ENDLICH keine Probleme mehr mit Schmerze habe! Da ich auf die Baumwolle zum Teil allergisch reagierte (ohne es zu wissen!) hatte ich häufig Schmerzen oder so ein unangenehmes Gefühl ausgetrocknet zu sein.

3. Dass ich sie einfach vergessen kann! Ich merke sie gar nicht – Tampons habe ich IMMER gemerkt.

4. Dass ich endlich kein Stinke-Mülleimer-Tampon-Suchen-Öffentliche-Toiletten-Problem mehr habe! Ich habe es seit einem Jahr geschafft IMMER eine Dusche zum Wechseln finden. Zumindest einmal am Tag! Ich habe mich noch NIE so sauber gefühlt, während ich meine Tage hatte!

5. MAN SIEHT SIE NICHT! Wir hier oben haben ja FKK Strand, Nackt-Sauna etc. bisher fiel all das aus, wenn man seine Tage hat und auch Schwimmen finde ich mit Tampons furchtbar unangenehm. Mit der Lunette nicht!

Ich sage DANKE LUNETTE, ich mag dich 🙂

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Jetzt seid ihr dran – was ist eure Geschichte, was benutzt ihr am liebsten?

Wo habt ihr Probleme? Kanntet ihr die Lunette schon oder gruselt euch das alles irgendwie?

Teilt alles mit mir 🙂 Habt ihr Fragen?

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P.S. Ihr wisst ja, ich unterstütze gern junge Start-Ups! Also: Wer von euch doch lieber Tampons & Co. mag und einem jungen Start Up von zwei netten Jungs, die das Thema Menstruation angehen wollen helfen möchte, kann gern hier einmal die Umfrage mitmachen:

Umfrage

29 comments

  1. Lucie says:

    Finds super, dass du darüber sprichst. 👍🏻 ist ja doch irgendwie ein kleines Tabuthema. Hatte mir diese Cups auch schon mal angeschaut, aber ist eher nichts für mich, obwohl sie ja auch wesentlich gesünder sein sollen als die anderen Methoden. Ich bleibe für unterwegs bei Tampons und Zuhause bei Binden.

    Liebe Grüße
    Lucie
    (IG @madame.lucie)

  2. Anni says:

    Huhu Lucie,

    danke dir! Genau deswegen hab ich unten auch extra ermuntert, dass jeder teilt, was für ihn funktioniert! Super, dass du das gemacht hast! Ich finde es immer ganz wichtig, dass es nicht für jeden Menschen immer die perfekte „Sache“ für jede Lebenslage gibt und freu mich extrem auf einen Dialog mit vielen, die das hier lesen. Ich bin total gespannt, wie viele schon davon gehört haben, ich selbst kannte den Cup nämlich überhaupt nicht, bevor ich einfach mal gesucht habe 🙂

    Gesund ist meiner Ansicht nach immer das, womit man sich wohlfühlt, denn wenn du dich gut fühlst ist für deinen Körper das Gleichgewicht am größten <3

  3. Adrienne says:

    Ich habe auch schon überlegt mir so etwas zu zu legen, aber ich habe immer Angst, dass da doch etwas ausläuft oder dass es irgendwie doch unangenehm ist. Ich glaube ich bin auch einfach mit Tampons zu zufrieden 😀 ich merke die nie, erst wenn sie voll sind und anfangen zu rutschen und da müssen die ja eh raus. Aber das mit der doofen Schnur nervt mich! Mir ist es schon passiert, dass ich mich im Negligé gebückt habe und da schön die Schnur am Schlüppi vorbei meinen Freund angelacht hat…grrrr

  4. Anni says:

    Huhu Adrienne,

    jaaah, dass die Schnur herausschaut, das ist wohl jedem schonmal passiert… 😀 Also bei Tampons ist bei mir immer viel mehr ausgelaufen und ich musste ständig wechseln, vor allem bei langen Fahrten oder beim Sport fand ich das immer richtig furchtbar! Unangenehm ist es überhaupt nicht, trau dich ruhig 🙂

  5. Kat says:

    Wow, das ist ja mal ein toller Beitrag! Lustig, sowas findet man selten im Internet, find ich gut, dass du darüber schreibst! Ich hab sowas seit Jahren zuhause, vin aber nie richtig warm damit geworden. Für mich muss wohl noch die perfekte Option entwickelt werden..

    xx
    Kat

    http://www.teastoriesblog.com

  6. Anni says:

    Huhu Kat,

    vielleicht versuchst du es einfach mal mit meinem Tipp das Stämmchen abzuschneiden und Kokosöl als Gleitmittel zu verwenden 🙂

    Alles Liebe,
    Anni <3

  7. Vera says:

    Hallo Anni!
    Ich hörte schonmal von den Cups und überlege, sowas mal auszuprobieren, habe nämlich ständig Schmerzen von den blöden Tampons und genau wie du es hattest so ein ekliges Austrocknungsgefühl, mit Binden fühle ich mich irgendwie total unsauber.
    Ich finde es toll, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. So hast du mich dran erinnert, dass ich das doch auch mal ausprobieren wollte. 🙂
    Liebste Grüße! <3

  8. Vera says:

    Ich habe gestern Abend eine bestellt, allerdings keine Lunette, sondern eine Rubycup. Für jede gekaufte Cup spenden die eine an ein Mädchen in Kenia, das find ich wirklich toll!
    Ich bin gespannt und danke dir mal wieder für deine Inspiration! <3

  9. Luna says:

    Ich liebe meine Tasse auch.
    Es sollten viel mehr über die Silikontassen wissen und sich trauen es zu probieren.

    Könntest du bitte das Wort Vakuum durch das Wort Unterdruck ersetzen?
    (es ensteht kein Vakuum dadrin)

    und evtl. erwähnen, dass man zum rausholen den Unterdruck lösen muss vor dem ziehen.
    Hab andere Berichte gelesen aus denen hervor ging dass sie es nicht wussten und es dadurch sein gelassen haben.

  10. Anni says:

    Huhu das habe ich gemeint, werde es ändern – danke dir! Ich habe geschrieben: „4. Um die Lunette zu entfernen, schiebt ihr einfach einen Finger nach oben zum Rand hin – sobald ihr das Vakuum durchbrochen habt (das merkt man direkt und hört es zum Teil auch) könnt ihr die Menstruationstasse ganz einfach herausnehmen.“ Ich werde das dann noch durch Unterdruck ersetzen, aber das ist doch genau das was du meinst, oder denkst du es fehlt noch etwas anderes, was ich nicht geschrieben habe?

    Viele Grüße, Anni 🙂

    P.S. Hab gerade noch einmal recherchiert und der Hersteller, gibt selbst „Vakuum“ als Begrifflichkeit dafür an, ich werde es einfach in Klammern setzen 🙂

  11. Fanny says:

    Hallo Anni,

    habe gestern deinen Blog entdeckt – spitze, auch durch den Bildschirm ist deine Lebensfreude spürbar:-)

    Auch toll, dass du über die Lunette schreibst, bin nämlich selbst seit gestern Besitzerin, juhu.
    Allerdings bin ich nach meiner Anfangseuphorie etwas verzweifelt – seit gestern Abend benutze ich sie nun, aber ich konnte noch keine Stunde damit zubringen, ohne dass sie ausläuft. Habe nun schon unendliche Beiträge dazu durchgelesen und inzwischen auch diesen „Stöpsel“ unten entfernt. Hat aber noch nicht die gewünschte Verbesserung gebracht. Habe meine Tage nicht mal stark, sondern ganz normal. Auch mein Verhältnis zu meinem Körper ist sehr entspannt, weshalb ich mit dem Einsetzten etc. eigentlich keine Probleme habe. Weiß nur nicht so recht, was ich noch ausprobieren soll… Habe noch gelesen, dass man sie unterhalb des Muttermundes positionieren soll – sehr schön, allerdings nicht so einfach zu „finden“ und schon gar nicht zurecht zu schieben, wenn die Kappe einmal drin ist. Vielleicht hat sie auch keinen ordentlichen Unterdruck. Keine Ahnung. Vielleicht hast du ja noch einen Tip…

    Liebe Grüße und Danke!

  12. Anni says:

    Huhu Fanny,

    ich würde dir empfehlen einmal „in dich rein“ zu fassen, damit du ein Gefühl dafür bekommst, wie du geformt bist – es ist möglich, dass du das weiche Gewebe mit der Lunette einfach zur Seite drückst und der Winkel nicht stimmt. Versuche dir den „Weg“ (klingt doof, ich weiß…) zu merken und achte beim Einsetzen mal darauf, ob du von diesem Weg abweichst und so vielleicht die Stelle finden kannst, wo etwas schiefläuft.
    Bist du auch ganz sicher, dass sie richtig geöffnet ist? Manchmal passiert es mir, dass sie nicht richtig öffnet (merkst du leicht, wenn du unten lang fährst und noch eine Einbuchtung da ist) – und dann läuft es auch vorbei. Wenn sie richtig sitzt dann ist es kompliziert sie zu lösen, aber einfach sie zu drehen (wie einen Regler-Knopf).

    Mehr Ideen, was da schiefläuft habe ich im Moment leider auch nicht, aber wenn es gar nicht geht, kontaktiere doch einfach mal die Firma, die sidn mega nett und wenn sich einer auskennt – dann die! 🙂

  13. Laura says:

    Hallo 🙂
    Ich hab schon davon gehört, die liebe Anni von Fashionkitchen hat darüber auch einen Blogpost verfasst. Bin noch ein bisschen unentschlossen, einerseits finde ich es gruselig, son Ding in mir drinnen zu haben und vor allem wieder rauszuholen (benutze auch ungern Tampons), andererseits finde ich den Aspekt von vieeel weniger Müll super. Naja ich überlege noch 🙂
    Liebe Grüße, Laura

  14. Anni says:

    Huhu Laura,

    es gibt auch Waschbare Binden in hübschen Designs, aus Baumwolle, die auch sehr gut Geruch und Blut binden sollen. Nichts reinstecken und trotzdem kein Müll – ich weiß leider gerade nicht, wie die genau heißen, aber vielleicht wäre das eine alternative Für dich? 🙂

    Liebste Grüße, Anni

  15. Nini says:

    Hey 🙂
    die Verpackung sieht ja mal total niedlich aus!
    Ich bin schon seit längerer Zeit am überlegen, mir so etwas zu holen, da ich an sehr starken Unterleibschmerzen leide. Ich falle dann für einen Tag – mindestens- immer aus und das nervt mich einfach sehr, da die Schmerzen in die Beine und in den Rücken ziehen und teilweise auch zum erbrechen führen. Und Binden finde ich einfach ekelhaft, dieses Gefühl, ständig auszulaufen ist für mich schrecklich.
    Jedoch bin ich noch sehr jung – wundervolle 17 Jahre alt – und niemand von meinen Freundinnen benutzt einen solchen cup. Himmel, manche benutzen ja nichtmals Tampons, weil sie die Vorstellung, sich etwas ‚unten rein zu schieben‘ abartig finden. Aber der Freund darf dann bitte ran.
    Naja, wie auch immer. Ich habe damit nicht so das Problem, an das Blut bin ich mittlerweile gewöhnt und es ist vollkommen natürlich.
    Meine Frage wäre jetzt jedoch noch, woher man weiß was für eine Größe man nehmen müsste und ich kann mir momentan wirklich nur schwer vorstellen, dass man das nicht merkt.
    War es sehr schwer vom Tampon auf Cup umzusteigen?
    Und würdest du mir raten solch einen Cup zu benutzen oder sollte ich lieber bei Tampons bleiben? Und kann man gefahrlos schwimmen gehen? 🙂
    Danke für deinen Beitrag, denn ich habe bisher noch nie so wirklich etwas über die Cups lesen können. Du hast mir damit wirklich die ‚Angst‘ vor diesem kleinen Gummiding genommen.
    Lg,
    Nini xx

  16. Anni says:

    Hallo Nini,

    ich selbst habe die grössere Größe, würde mich da aber einfach an deiner Stelle einmal an die Firma wenden, bzw. auf die Internetseite schauen, dort gibt es Empfehlungen, welche Größe für wen geeignet ist. Für mich war die Umstellung großartig, weil ich zuvor auf die Tampons reagiert habe und häufig Schmerzen hatte. Den Cup „reinzukriegen“ ist denke ich einfacher wenn man ein entspanntes Verhältnis zu seinem Körper hat. Verglichen mit einem Tampon ist er schon etwas größer und ich würde dir empfehlen zuerst zu üben, wenn du gerade nicht deine Tage hast. Am einfachsten ist es, wenn du dich hinhockst oder einen Fuß hochstellst, weil dein Becken sich dann so schiebt, dass es leichter wird 🙂 Ich setze den Cup immer in der Dusche ein und wechsle dann Abends ich musste noch nie „draußen“ wechseln, da er sehr viel Flüssigkeit hält. Wenn du am Anfang das Gefühl hast, der Cup geht nicht „rein“, was ich mir vorstellen könnte, dann nimm ein kleines bisschen Kokosöl (ich nehm immer das von Palmin) oder Gleitgel und reibe das an den Rand, dann geht es leichter. Das Stämmchen würde ich entfernen. Wenn du den Cup unangenehm merkst, dann sitzt er nicht richtig. Das „richtig“ herauszufinden erfordert ein kleines bisschen Übung, ist danach aber kein Problem mehr. Schwimmen, Baden, Umkleide & Co. sind kein Problem, weil es dicht hält und man nichts sieht 🙂

    Wegen der Schmerzen ist das aber noch eine andere Sache: Wenn du richtige Krämpfe hast, wird ein Cup dir allein nicht helfen. Um das langfristig in den Griff zu bekommen würde ich dir empfehlen dir mal das Buch „Heilende Punkte“ von Michael Reed Gach zu besorgen und dort die „Routine“ für Regelschmerzen durchzuführen. Wenn deine Tage regelmäßig kommen, dann kannst du dir ein paar Tage zuvor einen Alarm stellen und mit den Übungen anfangen, die Schmerzen sollten dann deutlich weniger sein oder ausbleiben, auch die Laune ist ausgeglichener. Generell würde ich dir empfehlen einfach mal die Augen zu schließen, dich hinzustellen und dann mal bewusst zu spüren, wo du verspannt bist und zu testen, wo es besonders weh tut, wenn du vorsichtig dehnst. Wenn du Verspannungen regelmäßig lockerst, wirst du weniger Krämpfe haben. Zusätzlich tut etwas Magnesium auch seinen guten Dienst 🙂

    Das Erbrechen kann übrigens ein Zeichen dafür sein, dass du etwas zu dir nimmst, was dein Körper nicht verträgt. Während der Periode erneuert und reinigt sich ein Teil deines Körpers. Erbrechen / Durchfall ist entweder eine Reaktion um den Magen zu leeren, damit die Heilung nicht von Verdauung unterbrochen wird, oder um Giftstoffe herauszubefördern, bevor sie in den Blutkreislauf kommen.
    Liebe Grüße, Anni

  17. Amy says:

    hi,

    ich hab da eine Frage.
    Ich habe mir nun gestern eine Lunette besorgt und bin total begeistert von der Idee. Hab keine Probleme mit dem Rein- oder Raustun, sondern eher, dass ich diesen Unterdruck doch sehr oft wenn nicht dauernd spüre. Ich habe auch schon versucht die Kappe nach dem Einsetzen wieder einzudrücken, damit sich der Unterdruck etwas löst und nicht so zieht – allerdings spüre ich das Druckgefühl immer noch.
    Habt ihr bzw hast du da irgendwelche Tipps? Mir gefällt die Idee ganz gut, aber wenn es dauerhaft dieses Druckgefühl gibt, dann ist das für mich eigentlich eine Verschlechterung des Gefühls während der Periode – und das muss ja nicht sein.

    LG

  18. Anni says:

    Huhu Amy,

    also ich denke, das ich das Gefühl kenne, was du meinst. Bei mir tritt das auf, wenn ich den Winkel nicht richtig treffe. Die Lunette saugt sich dann durch den Unterdruck an der Wand bzw. irgendwie „schief“ fest, das ist unangenehm und ich kann dann auch nicht mehr auf die Toilette gehen. Manchmal spüre ich auch Druck, wenn sie nicht tief genug sitzt sondern zu weit vorn. Ich setze sie dann immer nochmal neu ein und versuche sie etwas zu „drehen“ sozusagen als ob du dir vorstellst, erst etwas rein und dann nach oben mit der Öffnung wieder Richtung Bauchdecke nach außen zu schieben, natürlich ist das in Wirklichkeit keine so riesige Bewegung, aber die Vorstellung hilft mir immer (oh Gott, ich hoffe echt, dass das gerade für dich Sinn macht…). Dann geht das Gefühl bei mir weg und sie sitzt richtig. Ich hoffe sehr, dass ich dir helfen konnte!

  19. Amy says:

    voll nett von dir, dass du so schnell etwas dazu gesagt hast 🙂
    Ich will die Hoffnung erstmal nicht aufgeben. Mir ist bewusst, dass ich da etwas empflindlicher bin aber vielleicht hauts ja hin. Ich hatte ihn wohl zuerst zu tief drin (da saß der cup direkt über der Cervix). Laut Anleitung solle er aber etwas tiefer – also eher beim Ausgang sitzen. Kann bestätigen, dass das schonmal eine Verbesserung ist seit gestern …momentan ziehts noch…naja..
    Ich werde deinen Tipp auf jeden Fall ausprobieren und hoffe, dass es dann weggeht.

  20. Amy says:

    …wobei so wie du es beschreibst, Annie, sollte es ja direkt über der Cervix sitzen. Ich muss dazu sagen, dass ich auch jeden Abstrich beim Frauenarzt voll spüre. Meinst ich bin zu empflindlich?

  21. Anni says:

    Hey Amy, also ich denke dass jeder Körper verschieden ist, zu empfindlich bist du nicht, vielleicht spürst du einfach einiges stärker, aber auch das ist ja überhaupt nicht schlimm. Ich denke du solltest für dich einfach ganz in Ruhe austesten ob das ganze funktioniert. Du kannst zum Beispiel auch mit deiner Frauenärztin darüber sprechen oder bei der Firma Lunette einfach einmal Fragen, ob sie vielleicht noch weitere Tipps haben. ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg und denke immer daran, dass dein Körper etwas besonderes ist <3

  22. Pirella says:

    Ich habe seit 6 Wochen eine meluna Tasse.ich fühle mich damit total wohl.und das, obwohl sie noch nicht ganz dicht hält. Seitdem ich von der c-faltung zur 7 gewechselt habe, ist es besser. Leider weiß ich noch nicht, ob es am fehlenden Vakuum oder an der Lage meines Muttermundes liegt. Beides fällt mir schwer, herauszufinden. Aber auch so reicht es, ein Taschentuch in den Slip zu legen. Das Gros landet um Glück in der Tasse.
    Und es ist toll:. Kein Fusseln, kein Band, kein Geruch.
    Ich empfehle diese Tasse trotz übungsbedarf. Also gebt nicht auf!

  23. Sophie says:

    Ich habe von den Cups schon gehört aber war bisher eher immer abgeschreckt.. Habe aber seit kurzen immer mehr Probleme mit Tampons und würde deswegen schon gerne was neues ausprobieren, aber irgendwie wäre mir das unangenehm die aus zu kochen aus Angst das mein Bruder oder Vater da mitbekommen :/
    Finde deinen Beitrag aber wirklich gut so gut das ich ernsthaft überlege mir eine zu bestellen (:

  24. Nele says:

    Ich bin auch am überlegen, ob ich mir diese Tasse bestelle, da ich viele Probleme während meiner Periode habe. Bin aber noch sehr skeptisch – kann man damit auch ohne Bedenken liegen/schlafen?
    LG

  25. Florian says:

    Hallo Nele, ich antworte mal für Anni. 🙂

    Schlafen bzw. Liegen ist kein Problem, wenn der Cup richtig sitzt. Man kann mit den kleinen Helfern auch wohl sogar Sport machen.

    Falls du trotzdem ein bisschen unsicher bist, kannst du zusätzlich waschbare Stoffbinden verwenden.

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