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Meine ganz persönliche Hautgeschichte – Von Make-up, Salben und Aloe Vera

Hautprobleme.

Wer hat die nicht schon mal gehabt oder kämpft ständig damit?

Oh, du? Na dann Herzlichen Glückwunsch, dir bleibt eine Menge Ärger und Verzweiflung erspart und du kannst dir einen anderen Post durchlesen. 😉

Ich möchte jetzt nämlich meine ganz persönliche Hautgeschichte erzählen.

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ACHTUNG: Am Ende wird kein Fazit gezogen, welches jeden auf immer und ewig von Hautproblemen befreit. Dies ist lediglich MEINE Geschichte, was mir geholfen, was mir nicht geholfen hat und was ich empfehle, es mal auszuprobieren.

Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals von Pickeln und Mittessern in meinem Gesicht befreit gewesen zu sein. Klar als Baby, hatte ich noch weiche perfekte Babyhaut, aber schon in der Grundschule entwickelte sich mein Gesicht zum Gegenteil von perfekt. Ich hatte vor allem in der T-Zone, also auf Stirn, Nase und Kinn sehr starke Probleme.

Mir war das damals sehr unangenehm, da die meisten in meinem Alter kaum Schwierigkeiten mit ihrer Haut hatten. Ich habe dann versucht mit einem Pony meine Pickel auf der Stirn zu kaschieren. Aber davon gingen sie natürlich auch nicht weg.

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Ab der 6./ 7. Klasse entdeckte ich dann so langsam das Make-up und dessen Wunderwirkung. Naja ganz so war das auch nicht. Ich habe mein ganzes Gesicht mit Foundation (die nebenbei bemerkt nie so ganz meinen Hautton hatte) zugekleistert. Perfekt! Nein warte … Das sieht auch irgendwie nicht so toll aus… Jetzt stachen die roten Punkte zwar nicht mehr so sehr heraus, aber schön war auch etwas anderes.

Ich habe dann so gut wie jedes Drogerie Produkt durchgetestet. Fazit: Nichts davon funktionierte für mich. Nicht mal eine kleine Mini-Veränderung. Meine Ärztin hat mir dann eine spezielle Salbe verschrieben, die ich jeden Abend ganz dünn auf meine Problemstellen auftragen sollte. Und, Oh Wunder, es hat sich etwas getan!! Nach ein paar Tagen, verschwanden die Pickel. Erleichterung.

Diese Faszination hielt dann ein paar Wochen an. Dann haben sich meine Pickel wohl gedacht: „Nö wir kommen jetzt wieder, die Salbe interessiert uns plötzlich nicht mehr.“ Und so waren sie wieder da. Es half nicht mehr. Das gleich Spielchen hatte ich dann noch einmal genauso mit einer anderen Salbe, ebenfalls von meiner Ärztin verschrieben, durch.

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Ich habe dann irgendwann gemerkt, dass es mittlerweile allen in meinem Alter so ging und die Wichtigkeit, meine Haut in den Griff zu bekommen, geriet in den Hintergrund. Ich habe mich dezenter geschminkt, die Foundation fiel bis heute komplett weg. Ich bemerkte, dass es ohne den ganzen Kleister im Gesicht auch viel angenehmer war und die Entzündungen etwas abschwollen.

Zwischenzeitlich hatte ich dann auch eine elektrische Gesichtsbürste, die sogar etwas gebracht hat, meine Selbstdisziplin sie jeden Morgen und Abend anzuwenden, liess jedoch nach ein paar Monaten nach. Leider. Ich möchte sie in Zukunft jedoch wieder regelmäßig nutzen, da es eine gute Investition war.

Vor einem halben Jahr habe ich dann Anni kennengelernt und mit ihr mein Heilmittel. Sie hat mir zuerst einmal den Tipp gegeben, jeden Morgen und Abend einen Waschlappen mit heißem Wasser (so, dass es verträglich ist) auf mein Gesicht zu pressen.

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Anschließen habe ich ein Gesichtswasser und Aloe Vera bekommen. Von dem Gesichtswasser tropfe ich immer etwas auf ein Watte Pad und tupfe es auf die Problemstellen. Das Aloe Vera gebe ich auf meine Hände, verreibe es und verteile es dann auf dem ganzen Gesicht. Anfangs spannt die Haut etwas, aber das gibt sich immer nach ein paar Minuten und man gewöhnt sich daran.

Ich habe nach 2 Tagen (!!) die ersten Verbesserungen gesehen und die waren wirklich beachtlich, meiner Meinung nach. Die Wirkung setzt auch nach einer längeren Anwendungszeit nicht aus. Ich bin sehr zufrieden und glücklich, endlich ernsthafte Veränderungen zu sehen. Klar dauert es jetzt, bis meine Haut in einen Normalzustand zurückkehrt, da nun auch viele Narben zurück bleiben, die viel Zeit brauchen um zu heilen. Aber ich fühle mich schon viel wohler, wenn ich in den Spiegel sehe, selbst wenn mal ein neuer Pickel auftaucht, kann ich die Ruhe bewahren, da ich weiß, wie ich das kleine Problem zu lösen habe.

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So, das war meine Hautgeschichte, bis zum heutigen Tag. Ich hoffe ich konnte euch etwas Mut machen, nicht zu verzweifeln, es wird für jeden irgendwann eine Lösung geben. Probiert verschiedene Methoden aus, lasst euch von Freunden und Bekannten beraten, die wirklich Erfolg hatten, ihre Probleme zu bekämpfen und lauft nicht den Beautyfirmen und ihren, ach so großartigen Versprechen hinterher.

Wenn ihr selbst schon Erfolge mit bestimmten Methoden hattet, teilt das gerne in den Kommentaren um auch anderen zu helfen.

Bis dann

eure Fabi

7 comments

  1. Lena says:

    Ein großartiger Post, der wirklich Mut macht! Fabi ist einfach ein Wunderkind im Texte schreiben. :3

  2. Pina says:

    Ein super schön geschriebener Post! 🙂
    Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen mit Heilerdemasken gemacht, die übrigens nicht nur für unreine Haut sind, sondern auch bei Cellulite und vielem anderen helfen sollen. Anfangs war ich bei der Anwendung etwas skeptisch weil die Konsistenz vor dem Anmischen, naja – sehr erdig ist, aber konnte schon nach zwei Mal Benutzen riesige Unterschiede bemerken! 🙂

  3. Fabi says:

    Vielen Dank! 🙂 Ja davon habe ich auch schon viel Gutes gehört, aber dass Heilerde auch bei Cellulite hilft wusste ich noch nicht. Danke für den Tipp 😉

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